Krankenkassenausschreibungen zur Patientenversorgung mit applikationsfertigen Infusionslösungen sind gesetzeskonform nicht zu bedienen. Sie müssen nicht zwingend verboten werden, sondern sie sind schlicht nicht möglich, sagt Apotheker Dr. Franz Stadler.
Berlin – Bei der Zytostatika-Herstellung kommt es auf jedes Milligramm an, und zwar auch beim Müll. Denn Verwürfe müssen – wenn irgendwie möglich – weiterverarbeitet werden. Entscheidend dafür ist das in der Hilfstaxe festgelegte Haltbarkeitsdatum. Doch einige Krankenkassen scheinen Apotheker dazu zu drängen, auch verfallene Ausgangsstoffe zu verarbeiten. Und wer nicht mitmacht, wird retaxiert, wie etwa die Sempt Apotheke in Erding. Apotheker Dr. Franz Stadler will das nicht hinnehmen.
Bei der Zubereitung applikationsfertiger Zytostatika gibt es viele Regeln zum Schutz der Patienten. Doch bei den Haltbarkeiten einzelner Lösungen besteht eine Diskrepanz zwischen den Angaben des Herstellers, der Hilfstaxe und einer Vielzahl von Publikationen. Wie sicher kann diese Praxis sein?
Bei der Zubereitung applikationsfertiger Infusionslösungen sind viele Regeln zu beachten, die dem Schutz des Patienten dienen. Trotzdem hat sich gerade in diesem Bereich eine Praxis herausgebildet, die alle Anstrengungen hinsichtlich der Patientensicherheit konterkariert. Der Gesetzgeber ist gefordert.
Wie eine Gesetzeslücke bei Zytostatika-Zubereitungen ahnungslose Patienten gefährden kann
Theoretisch ist alles geregelt. Theoretisch. In der Praxis offenbaren die heutigen Regelungen zur Abrechnung von unvermeidbaren Verwürfen bei der Zubereitung von applikationsfertigen Infusionslösungen eine gravierende Lücke, die in letzter Folge zu einer massiven Gefährdung der Gesundheit der Patienten führen kann. Da mehrere Parteien beteiligt sind, die im Sozialgesetzbuch nicht zwingend gleichberechtigte Partner sind, ist hier der Gesetzgeber gefordert.
Florian Paulus hat sich mit seinem Leben als Dienststellenleiter des Malteser Hilfsdienstes so schlecht wie recht arrangiert, als ein mysteriöser Todesfall die Abgründe hinter der bürgerlichen Fassade der Kleinstadt H. sichtbar macht. War es Mord? Bei der Suche nach Aufklärung stößt er im Nachlass des Toten auf einen Fund, der sein Leben verändern wird: einen Stapel unveröffentlichter Manuskripte. Die Auseinan der setzung
mit der fremden Gedankenwelt öffnet ihm die Augen. Am Ende kann er nicht in sein altes Leben zurückkehren.
Wir begleiten Paulus auf seinem Weg vom biederen Angestellten zum Querdenker, erhalten Einblicke in seinen Berufs alltag und lesen gemeinsam mit ihm die Kurzgeschichten und Essays des geheimnisvollen Toten. Diese erzählerische Gesellschaftsanalyse mit Bodenhaftung ist zugleich ein Statement zu den drängendsten Problemen unserer Zeit.
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Berlin – Prominente Besucher in der Sempt-Apotheke in Erding bei München: Bei der Eröffnung des neuen Sterillabors von Apotheker Dr. Franz Stadler waren Staatssekretär Thomas Ilka aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) sowie der SPD-Politiker Ewald Schurer und die bayerische Grünen-Chefin Theresa Schopper zu Gast.
Spätestens seit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG), das am 1. April 2007 in Kraft trat, scheinen Ausschreibungen das Mittel der Wahl zu sein, um die vermeintliche Kostenexplosion im Gesundheitswesen einzudämmen. Besonders im generischen Bereich wurde auf diese Weise ein Wettbewerb in Gang gesetzt, der den Krankenkassen nach eigenen Angaben inzwischen Einsparungen in Milliardenhöhe verschafft. Aber ist der eingeschlagene Weg wirklich sinnvoll? Sind Ausschreibungen mit Solidarität und Menschlichkeit vereinbar? Sind am Ende die Patienten wieder die Verlierer?
Rund 30 Zytostatika herstellende Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Deutschland haben am 26. Mai 2011 gemeinsam mit der Münchener Omnicare-Gruppe die neue Omnicare der Apotheker gegründet. Das Kooperationsunternehmen steht für den Erhalt der wohnortnahen, flächendeckenden und patientenorientierten onkologischen Versorgung durch Apotheken vor Ort. Das neue Geschäftskonzept der Omnicare versteht sich als Antwort der Apothekerinnen und Apotheker auf die drohende Industrialisierung der onkologischen Versorgung.
Rund 30 Zytostatika herstellende Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Deutschland gründeten am 26. Mai 2011 gemeinsam mit der Münchener Omnicare-Gruppe die neue Omnicare der Apotheker.
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